Forschung: Brustvergrößerung durch Hormontherapie häufig enttäuschend

Posted on Februar 16, 2018 by chief content officer

Transfrauen, die eine Hormontherapie machen, könnten kleinere Brüste bekommen als erwartet. Dies geht aus einer europäischen Studie hervor, die 229 Transgender-Menschen während ihrer Angleichung begleitete.

Die Forscher begleiteten sie ab dem Beginn ihrer Hormontherapie ein Jahr lang. Alle waren Patientinnen aus den Niederlanden, Belgien und Italien. Sie wurden sowohl mit Antiandrogenen (reduzieren die männlichen Sexualhormone) als auch mit Östrogenen (stimulieren die weiblichen Sexualhormone) behandelt.

Dr. Christel de Blok, eine der Autorinnen der Studie, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Transfrauen häufig hohe Erwartungen an das Brustwachstum hätten. Doch die Ergebnisse seien für viele enttäuschend.

Eine Körbchengröße bei weniger als 10 Prozent

Nach einem Jahr zeigte sich bei nur 21 der 229 Transfrauen eine Vergrößerung der Brust auf Körbchengröße A. Das sind weniger als 10 Prozent der Teilnehmerinnen.


Bei etwa der Hälfte der Transfrauen wuchsen die Brüste nach einem Jahr auf eine Körbchengröße von weniger als AAA an. Ungefähr 26 Prozent hatten die BH-Größe AAA und 14 Prozent AA.

In den ersten sechs Monaten der Therapie war das Brustwachstum am stärksten. Die Größe der Brüste bei Therapiebeginn hatte keinen Einfluss auf das weitere Wachstum. Die Frage, ob die Frauen während der Angleichung an Gewicht zu- oder abnahmen spielte keine Rolle.

Fettleibige Patientinnen hatten anschließend die größten Brüste, doch das Wachstum in dieser Gruppe unterschied sich nicht von den Transfrauen, die nicht übergewichtig waren. Auch die Art der Östrogene oder der Hormonspiegel im Blut hatten keinen Einfluss.

Laut den Autoren der Studie war es nicht möglich, die Atemweise der Teilnehmerinnen zu messen. Die Atmung kann sich auf die Brustgröße auswirken.

Brustvergrößerung durch Operation

Es gibt zwei Möglichkeiten für Transfrauen, Brüste zu bekommen. Hormontherapie ist die erste, eine Operation ist die zweite (auch in der 2pass-Klinik möglich). Der Vorteil eines chirurgischen Eingriffs liegt darin, dass das Ergebnis teilweise voraussehbar ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass eine Operation nahezu sofortige Ergebnisse bringt.

Eine chirurgische Brustvergrößerung kann durch Implantate oder durch Transplantation von Eigenfettgewebe der Patientin erfolgen. Letzteres ist nicht für jede Transfrau eine Option. Operationen sind nie ohne Risiko. Eine eingehende Sprechstunde mit dem Chirurgen ist daher sehr ratsam.


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